In der Gönser-Grund-Schule (GGS) war in den letzten Tagen richtig viel los! Die Schüler der dritten Klassen hatten ein aufregendes Projekt, bei dem es um ein ganz wichtiges Thema ging: „Sag Nein“! Und das war nicht etwa ein Protest gegen die Hausaufgaben, sondern ein spannendes Gewaltpräventionsprojekt, das vom Förderverein der Schule finanziell unterstützt wurde.
Ein Team, bestehend aus einem Mann und einer Frau des Fördervereins der Goetheschule Großen-Buseck kam in die dritten Klassen der GGS und führte mit den Schülern und ihrem jeweiligen Klassenlehrer Selbstbehauptungs- und Gefahrentrainings durch. Anlass für das Team, sich als Kursleiter/innen fortbilden zu lassen, war ein versuchter Entführungsfall in Großen-Buseck gewesen. Das ursprüngliche Konzept der Kurse wurde von Gerhard und Andrea Wittig, beide Polizisten, auf privater Basis entwickelt. Sie haben Situationen aus ihrem Berufsalltag in das Konzept eingebracht.


Das Team, welches die GGS besuchte, Steffi und Thomas, beides schon langjährige Trainer, brachte den Kindern bei, wie sie sich in kniffligen Situationen verhalten können. Sie haben spannende Geschichten und Situationen eingebaut, die den Kindern helfen sollten, sich stark und sicher zu fühlen. An zwei Tagen, jeweils für etwa dreieinhalb Stunden, verwandelte sich die Schule in eine Trainingsarena. Die Schüler lernten, wie sie sich bei Mobbing oder Gewalt verhalten sollten, und was sie machen können, wenn sie in eine gefährliche Situation geraten. „Sag Nein“ war das Zauberwort! Die Kinder übten in Gruppen, wie sie richtig reagieren können und wie wichtig es ist, Hilfe zu suchen, wenn sie sich unsicher fühlen. Es war wie ein Spiel, bei dem alle mit viel Begeisterung dabei waren. Die beiden Trainer hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das die Kinder nicht nur lehrte, sondern auch zum Mitmachen animierte. Es gab Rollenspiele, in denen sie Verhaltensmuster einüben konnten, und die Schüler stellten sich vor, sie wären die Hauptdarsteller in einem spannenden Abenteuerfilm. Sie lernten, Gefahren zu erkennen und sich von ihnen fernzuhalten. Wenn das Leben ein Spiel ist, dann waren sie die mutigen Helden, die sich nicht unterkriegen lassen! Am Ende des Trainings waren die Kinder richtig stolz auf sich. Sie hatten nicht nur neue Fähigkeiten erlernt, sondern auch viel über sich selbst und ihre Stärke erfahren. Die Tage waren spannend, aufregend und manchmal auch ganz schön anstrengend, aber die Schüler gingen mit einem breiten Grinsen nach Hause. Jetzt sind sie sensibilisierter für ihre Umwelt und bereit, auf sich und andere zu achten. Und wer weiß, vielleicht haben sie auch ein paar neue Freundschaften geschlossen, während sie zusammen trainiert haben. Ein großes Dankeschön an den Förderverein und die Trainer – ihr habt die GGS zu einem sichereren Ort gemacht!

