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Schulhunde

 „Der Begriff >Schulhund< bezeichnet … einen speziell ausgebildeten Hund, der zur Unterstützung pädagogischer Prozesse aktiv und regelmäßig von Pädagogen in den Unterricht integriert wird.“ (Heyer, Kloake 2013, S. 18)

Der Einsatz eines Schulhundes kann sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken, da ein Hund jedem Menschen unvoreingenommen begegnet. Er fordert nicht, er erzählt nichts weiter, er bewertet nicht. Der Schulhund beeinflusst das Sozialverhalten der Schüler positiv. Die Kinder gehen lieber in die Schule, die Motivation und Konzentration wird erhöht. Im Umgang mit dem Hund lernen die Kinder Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen.

Hanya (Rauhaardackel, geboren 2012) und Ilvy (Rauhaardackel, geboren 2015) begleiten vormittags ausschließlich ihre Halterin Frau Bödeker als Klassenbegleithunde. Sie nehmen am Klassenunterricht der Klassen teil, in denen Frau Bödeker unterrichtet. Beide Hunde dürfen sich zu bestimmten Zeiten frei im Klassenraum bewegen. Sie haben aber einen festen Platz, auf den sie sich zurückziehen können. Die Schüler dürfen die Hunde streicheln, wenn sie zu ihnen kommen. Die Hunde tragen durch ihre Anwesenheit dazu bei, dass die Schüler lieber zur Schule kommen und ruhiger und konzentrierter arbeiten. Außerdem achten die Schüler während der Anwesenheit von Hanya und Ilvy besser auf Ordnung und Sauberkeit.

Eine festgelegte Gruppe von Schülern ist dafür verantwortlich, dass der Wassernapf gefüllt ist und der Sitzsack an seinem Platz liegt. Außerdem dürfen sie in der Pause mit Frau Bödeker und den Hunden spazieren gehen.

An der Arbeitsgemeinschaft nachmittags nehmen hauptsächlich Schüler teil, die im Klassenunterricht keinen Kontakt mit Hanya und Ilvy haben.

Die AG findet einmal wöchentlich von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Hier geht es um Theorie und Praxis rund um den Hund. In der Schulhund-AG werden mit Hanya und Ilvy Spaziergänge unternommen und mit ihnen gespielt. Außerdem wird in Rätseln und Aufgaben Spannendes über die Sprache des Hundes erfahren. Die Schüler lernen, sein Verhalten besser einzuschätzen und finden heraus, was sie mit den Hunden tun können und was sie nicht dürfen. Am Ende des Halbjahres wissen die Schüler schließlich, wie sie mit bekannten und fremden Hunden sicher umgehen.

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