Feueralarmprobe und spannende Einblicke: Schüler der Gönser-Grund-Schule erleben Feuerwehr hautnah
Am Freitag, den 29. Mai 2026, stand an der Gönser-Grund-Schule ein besonderer Tag auf dem Stundenplan: eine Feuer-Alarmprobe und ein Besuch bei der örtlichen Feuerwehr in Kirchgöns. Die Aktion war der krönende Abschluss einer umfassenden Brandschutzerziehung, mit der sich die Schülerinnen und Schüler des dritten Schuljahres seit Monaten beschäftigt hatten.
Bereits während der Alarmprobe zeigte sich, wie gut vorbereitet die Kinder sind. Als der Feueralarm ausgelöst wurde, verließen alle Kinder der Schule sehr zügig und diszipliniert das Schulgebäude – eine wichtige Übung für den Ernstfall. Kurz darauf rückte die Kirchgönser Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen an und sorgte für strahlende Kinderaugen auf dem Schulhof. Bei hochsommerlichen Temperaturen durften die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Feuerwehrmännern die Wasserstrahlen aus den Löschschläuchen ausprobieren und damit die durstigen Pflanzen auf dem Schulhof gießen. So bekam nicht nur die Natur eine Abkühlung, sondern auch die Kinder erlebten mit viel Spaß, wie die Feuerwehr im Einsatz agiert. Besonders spannend war für viele der Blick auf die Einsatzfahrzeuge, die bestaunt und ausgiebig erkundet werden konnten.
„Das war wirklich ein toller Tag“, berichtete ein Schüler begeistert. „Ich habe viel Neues über die Feuerwehr gelernt und es hat richtig Spaß gemacht, selbst mal den Wasserschlauch zu halten.“ Dieses praktische Erlebnis vermittelte den Kindern anschaulich, wie wichtig die Aufgaben der Feuerwehr sind – Leben retten, Brände löschen, Menschen bergen und schützen.
Brandschutzerziehung als umfassendes Lernprojekt, das hatten die dritten Schuljahre in letzter Zeit auf ihrem Stundenplan.
Der Besuch bei der Kirchgönser Feuerwehr war der letzte Baustein einer intensiven Unterrichtseinheit im Sachunterricht, die im Februar begann. Seitdem hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aspekten rund um Feuer, Feuerwehr und Brandschutz beschäftigt. Zwei Lehrkräfte der Friedberger Feuerwehr unterstützten die Einheit mit einem spannenden Vormittag voller Experimente und anschaulicher Erklärungen.



Die Kinder lernten dabei das Verbrennungsdreieck kennen – die drei Faktoren, die nötig sind, damit ein Feuer entstehen kann: Brennstoff, Sauerstoff und Wärme. Außerdem erfuhren sie, welche Stoffe brennen und welche nicht, wie man sich im Notfall richtig verhält und vor allem, wie man einen Notruf korrekt absetzt. In zahlreichen praktischen Versuchen konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte direkt erleben und nachvollziehen. Die dabei entstandene Begeisterung und das Interesse waren spürbar – so macht Lernen nicht nur Spaß, sondern bleibt auch nachhaltig im Gedächtnis.
Spannender Rundgang durch die Feuerwehr-Wache
Am selben Tag ging das dritte Schuljahr schließlich noch zur örtlichen Feuerwehrwache nach Kirchgöns. Dort konnten die Kinder alles, was sie im Unterricht gelernt hatten, noch einmal live erleben. Die Feuerwehrleute Stephan und Andrea nahmen sich Zeit, um den jungen Gästen ihre Arbeit zu erklären: Schützen, Bergen, Retten, Löschen – das volle Programm. Anhand der Ausrüstung auf den Einsatzfahrzeugen wurde erläutert, wie die Geräte im Ernstfall eingesetzt werden und warum jedes einzelne Teil wichtig ist.
Ein besonderes Highlight war das hydraulische Rettungsgerät. Die Schülerinnen und Schüler durften es selbst hochheben und so erfahren, welche körperlichen Anforderungen oft bei Rettungseinsätzen zu meistern sind. Das weckte bei einigen Kindern den Wunsch, später vielleicht selbst einmal zur Feuerwehr zu gehören – zum Beispiel in der beliebten Mini-Feuerwehr.
Lehrreicher Tag mit nachhaltiger Wirkung
Die Gönser-Grund-Schule zieht ein durchweg positives Fazit: Die Kombination aus theoretischem Unterricht, praktischen Übungen und dem direkten Kontakt zur Feuerwehr hat unseren Schülerinnen und Schülern das Thema Brandschutz anschaulich und erlebbar gemacht. Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder lernen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten, um sich und andere zu schützen. So viel das Fazit der beiden Lehrerinnen Frau Walther und Frau Bangel, nach der gesamten Einheit aus.
Auch die individuellen Erfahrungen vor Ort hinterließen Eindruck: Die Pflanzen auf dem Schulhof bekamen bei den heißen Temperaturen eine wohlverdiente Wasserdusche, und die Kinder gingen mit viel Freude und neuem Wissen nach Hause. Mancher denkt nun ernsthaft darüber nach, später einmal selbst aktiv bei der Feuerwehr mitzumachen – ein schöner Nebeneffekt dieser gelungenen Veranstaltung.
Die Feuerwehr als Lebensretter und wichtiger Helfer in der Gemeinde hat an diesem Tag beim Nachwuchs einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Solche praxisnahen Erfahrungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig präventive Brandschutzerziehung ist – für die Sicherheit aller und für die Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Feuer.
Mit Einsätzen wie diesen gelingt es der Gönser-Grund-Schule und der Kirchgönser Feuerwehr, den Funken für das wichtige Thema Brandschutz bei den Kindern überspringen zu lassen und vielleicht sogar den ein oder anderen künftigen Feuerwehrmann oder -frau zu begeistern. Denn letztendlich gilt: Unsere Feuerwehr rettet Leben!

